
Und diese genannten drei Eigenschaften bestimmen daher das russische Wesen, eine gewisse Verbindung einzugehen mit dem mitteleuropäischen, westeuropäischen Wesen. Weil das russische Volkswesen anpassungsfähig ist, ist es zunächst berufen, dasjenige, wovon wir oft gesprochen haben, was es zu leisten hat im sechsten nachatlantischen Kulturzeitraum, zunächst nicht durch Schöpferisches, sondern durch sein Erleben zu leisten, indem es aufnimmt das, was ihm vom Westen kommt. Eine Art von geistiger Ehe habe ich es oftmals genannt, Jahre, ja ich darf sagen, Jahrzehnte vor dem Ausbruch dieses Krieges, eine Art Ehe, die notwendig ist zwischen dem mitteleuropäischen Wesen und zwischen dem russischen Wesen in bezug auf die seelische Ent-wickelung.
Dadurch, daß das russische Volk eine gewisse Abneigung gegen den Intellektualismus hat, werden gewisse soziale Einrichtungen geschaffen werden können mit dem russischen Volke, die nur möglich sein werden, wenn die eben angedeutete Ehe wirklich stattfindet.
Und in einer ähnlichen Weise wird sich das russische Volkswesen zu verhalten haben gegen das, was innerhalb Mitteleuropas überhaupt gegeben werden kann. Morgen werden wir im öffentlichen Vortrag wiederum von solchen Dingen zu sprechen haben, die aus dem mitteleuropäischen Wesen zu folgen haben, und die als etwas Großes, Gewaltiges, Unvergängliches einverleibt werden müssen dem ganzen Entwickelungsgange der Menschheit. Aber das russische Volk wird annehmen müssen dasjenige, was vom mitteleuropäischen Wesen geleistet wird. Selbstschöpferisch ist es zunächst nicht innerhalb dieser nachatlantischen Zeit.
Rudolf Steiner, GA 174b
LIebe Michaeliten!
Aus dem Mysterienzentrum Nordeuropas in Järna wurde eine heilige Mantra übermittelt, durch die die mysteriöse Begründung der Sechsten Kulturepoche ihren Anfang nehmen wird. Diese wird sich noch über 1500 Jahre der gegenwärtigen Fünften Kulturepoche hinweg vorbereiten.
Das Wesen dieser Mantra liegt in einem Ruf, der aus Mitteleuropa nach Osteuropa ertönt. Ihre Aktualität und Dringlichkeit bestehen darin, dass die kosmischen Rhythmen und die äußere Weltsituation von den Michaeliten ein bewusstes Erwachen des slawischen Landes aus seinem jahrtausendelangen Schlaf fordern und damit den Beginn der Herstellung seiner Verbindung mit dem slawischen Erzengel.