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	<title>Michaeliten Wiki - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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	<updated>2026-07-22T18:01:45Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://michaeliten.org/wiki/index.php?title=Der_%C2%ABumgekehrte_Kultus%C2%BB_-_Artikel_von_Ilona_Metz&amp;diff=243</id>
		<title>Der «umgekehrte Kultus» - Artikel von Ilona Metz</title>
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		<updated>2026-07-17T18:29:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Virtual Goetheanum: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Languages|Der «umgekehrte Kultus» - Artikel von Ilona Metz}}&lt;br /&gt;
== Anthroposophie und Zeitgeschehen Nr. 107 / Jg.10 / 1. Juli 2026 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der «umgekehrte Kultus» Ilona Metz Individuelles Erringen, Geisteswirklichkeit, neue Ebene der Gemeinschaftsbildung und Zukunftskeime ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfingsten Margarita Woloschina, 1882 – 1973.png|mini|&#039;&#039;Pfingsten, Margarita Woloschina, 1882 – 1973&#039;&#039;]]&#039;&#039;Zu sommerlichen Höhen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erhebt der Sonne leuchtend Wesen sich, Es nimmt mein menschlich Fühlen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In seine Raumesweiten mit, Erahnend regt im Innern sich Empfindung, dumpf mir kündend, Erkennen wirst du einst:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dich fühlte jetzt ein Gotteswesen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Rudolf Steiner, Wochenspruch erste Juni-Woche GA 40, Seite 27)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedeutung ====&lt;br /&gt;
Wir stehen an einer Welten-Zeiten-Wende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die frühe Menschheit noch ein natürliches Hellsehen  . besaß, lebte sie gleichsam wie selbstverständlich unter Göttern und im Wahrnehmen des Götterwirkens. Dann klang das allmählich ab, und es wurden Wege, Myste-rienwege gefunden, um den Kontakt mit den geistigen Welten zu erhalten, eine Art Rückversetzung in den vor-herigen Zustand spielte auch bei der Entstehung des Yoga eine bedeutsame Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die westliche Menschheit ging in den letzten Jahrhunderten zunehmend durch einen Zustand völli-ger Bewusstseins-Abgeschlossenheit von der Welt der übersinnlichen Hierarchien. Dadurch errang sie sich ihr eigenes Ich-Bewusstsein. Wären die Menschen in dem alten Zustand verblieben, in welchem sie wahrnahmen, wie der Engel in ihnen denkt, wie andere hierarchische Wesen die Vorgänge in ihrem Organismus steuern, dann wären sie nicht frei geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt aber steht die Menschheit in der Gefahr, durch den abstrakten Intellektualismus die Wirk-lichkeit zu verlie-ren und ins Untermenschliche abzusinken. Erstaunlich rasch nach Ende des «Finsteren Zeitalters» 1899 erfolgte die neue Offenbarung und damit die neue Öffnung zum Geiste hin. Mit den Fähigkeiten des errungenen Selbstbe-wusstseins, des Bewusstseins der individuellen Ich-heit, soll nun ein neuer Geistbezug, in Freiheit und Bewusst-heit, der Menschenseele die Möglichkeit geben, ihr wah-res Wesen nach und nach zu erfassen und ihren Erdenweg entsprechend zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sich bis hierhin der schon teilweise in die Deka-denz gehende alte Kultus, der noch in den vergangenen Mysterien wurzelt, fortgesetzt, ein Kultus, bei dem der Priester für die Gemeinde die Engel, die Wesen des Him-mels herunterbittet auf den Altar und die Transsubstan-tiation mit Brot und Wein vollzieht, so ermöglicht nun der neue Weg der Geisteswissenschaft eine Entwicklung der Bewusstseinskräfte zur individuellen Durchführung eines entsprechenden geistigen Geschehens. Wenn un-ser erstorbenes Abbilddenken, das in der gegenwärtigen Wissenschaft nur die gewordene Natur nachvollzieht im Denken, sich umwandelt, sich belebt in den höheren gei-stigen Erkenntnisstufen von Imagination, Inspiration und Intuition, und damit der Mensch mit dem neu errunge-nen wachen Selbstbewusstsein den Wiederaufstieg von der gewordenen, ins Ersterben gegangenen Außenwelt zu den webenden schaffenden Kräften und Wesenheiten der Geistwelt beschreitet, sich so verbindet und erfüllt mit den wahren Welten-Werde-Kräften und damit den Stoff, der zur Ruhe gekommener, erstorbener Prozess ist, wie-der in Geschehen, in Geist-Geschehen zu wandeln ver-mag, dann vollzieht er die Real-Verbindung mit der Göt-terwelt in sich selbst, in seinem Bewusstseinsgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann sich vorstellen, dass bestimmten Kreisen, die es bisher als Machtfaktor verwendet haben, die Be-ziehung zwischen Mensch und Götterwelt in gewissem Sinne zu «vermitteln», zu regeln und damit nach ihren Zwecken und Zielen zu lenken, alles daransetzen, eine solche Entwicklung zu verhindern. Der Vortrag über den umgekehrten beziehungsweise kosmischen Kultus fällt gewiss nicht zufällig zusammen mit der Brandnacht des ersten Goetheanum. Die Verwandlung des Menschheits-abstiegs in den Wiederaufstieg, der von der individuellen Menschenseele ergriffen werden kann und muss, hat be-gonnen mit der Christustat auf Golgatha und wird nun fortgesetzt – auf der Grundlage dessen, was die mittel-europäischen Geistesringer vorbereitet haben – durch die Geisteswissenschaft, die Anthropo-Sophia, die in unsere Erdenwelt hereingeleitet, hereinbegabt wurde durch Ru-dolf Steiner an dem Wendepunkt vom fünftausend Jah-re währenden Finsteren Zeitalter zum Lichten Zeitalter. Wir gewahren das Widerstreben der alten Erdenkräfte, ein mächtiges Widerstreben. Aber hier und jetzt ist die Vorbereitung, die Keimlegung für eine neue Mensch-heitszukunft, für den Wiederanschluss an ihre geistige Wirklichkeit. Wir stehen an einem Neuanfang und müs-sen erleben, wie umkämpft die Menschenseele ist, deren die Gegenkräfte sich bemächtigen und sie zurückhalten wollen. Wir haben erhalten den Weg des Wiederaufstie-ges, und wenn wir ihn nicht ergreifen, dann gehen, ohne dass wir es merken, die dafür freigewordenen Kräfte an die Gegenmächte der Menschheitsentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden wir uns bewusst der Größe dessen, was uns da gegeben ist als Möglichkeit: Ein Jahrtausende währen-der, aber in die Dekadenz geratener alter Kultus, der noch einen Anteil von Gruppenseelenhaftigkeit in sich trägt, wird umgewendet, der Freiheit und dem Bewusstsein des individuellen Menschenwesens als Möglichkeit, als Göt-tergnadengabe dargereicht, damit der Mensch sein wah-res Wesen nach und nach in sich zum Erklingen bringen kann. So will es errungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Gemeinschaften in diesem Sinne, in diesem selbst-losen Einlassen der Geistigkeit auch des anderen Men-schen, wollen sich bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über beides sei nun Näheres ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der kosmische Kultus ====&lt;br /&gt;
Über den kosmischen Kultus findet sich die einzige so klare Stelle im Vortrag vom 31.12.1922 in GA 219&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&#039;&#039;Das Verhältnis der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt. Die geistige Kommunion der Menschheit».&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang des Vortrages ist eine Hinführung, auf die ich nur andeutend eingehen will: Was in der äußeren Natur wie auseinandergelegt ist, Winter und Sommer, haben wir im Menschen gleichzeitig. Im Schlafzustand befinden sich physischer und Ätherleib in der Sommer-wirkung, der Verbrauch und Abbau vom Tage werden ausgeglichen, Astralleib und Ich sind davon getrennt in Winterwirkungen, in geistigen Wirkungen. Im Wachzu-stand ist es umgekehrt. Immer aber haben wir beides, wie Waagebalken, die ausgeglichen sind und in deren Mitte sich der Ruhepunkt befindet. Und dieser ist der Punkt des Ausgleichs der Naturwirkungen und damit der mensch-lichen Freiheit davon, der menschlichen Selbständigkeit. Die Naturwirkungen heben sich gegenseitig auf. Da kann das Geistig-Seelische des Menschen unbeeinflusst von den Naturwirkungen eingreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unseren physischen und ätherischen oder vegetabili-schen Leib in der Nacht pflegt, das sind Nachklänge und Wirkungen aus dem Vorgeburtlichen, aus der Vergangen-heit. Gegenwart haben wir nur im Geistig-Seelischen. Der physische und ätherische Organismus sterben, unser Zukunftsleben wird allein gesichert durch unsere über-sinnliche geistig-seelische Organisation, die nach einem Aufenthalt in der Geistwelt sich zur Wiedergeburt berei-tet. Nur Astralleib und Ich sichern die Möglichkeit von Zukunftskeimen. Und hier kommen wir zum Wesentli-chen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere mineralisch-vegetabilische Erde ist zwar umge-ben von einer seelisch-geistigen Hülle, aber diese greift nicht in sie ein. So wäre sie zum Sterben verurteilt, wenn nicht der Mensch ihr das gibt, was sie selbst nicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Soll daher die äußere Natur nicht ersterben, dann muss ihr das gegeben werden, was der Mensch durch seinen astralischen und Ich-Leib hat. Das heißt, da er durch seinen astralischen und Ich-Leib selbstbewusste Vorstel-lungen hat, so muss der Mensch, wenn er der sonst er-sterbenden Erde die Zukunft sichern will, dasselbe in sie hineinstellen, was in ihm übersinnlich-unsichtbar ist… Das, was nicht von selbst da ist auf der Erde, das sind die&#039;&#039; &#039;&#039;wirksamen Gedanken des Menschen, die in seinem durch den Gleichgewichtszustand von der äußeren Natur un-abhängigen Organismus leben und weben. Verwirklicht er diese selbständigen Gedanken, dann gibt er der Erde Zukunft. Aber dazu muss er sie erst selber haben, diese Gedanken, denn alle Gedanken, die wir uns machen über das, was ersterbend in der gewöhnlichen Naturerkennt-nis ist, sind Spiegelgedanken, sind keine Wirklichkeiten. Die Gedanken aus der Geistesforschung werden belebt durch Imagination, Inspiration, Intuition. Nehmen wir sie auf, dann sind sie selbständig im Erdenleben existie-rende Gebilde.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was heißt das – selbständig … existierende Gebilde? Wir betreten hier eine völlig andere Gedankenwelt als die ge-wohnte ist, eine Welt, in der Gedanken Wirklichkeiten sind, schaffende Wirklichkeiten, Zukunftskeime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedanken aus der Geisteswissenschaft erfassen nicht nur das Gewordene und Erstorbene, sondern ver-binden sich durch Imagination, Inspiration, Intuition demjenigen, was bildhaft oder bildend, was erklingend schaffend, was wesenhaft wirkend in der unsichtbaren Welt webt, das auch unsere Welt einst gewoben hat und in dem der Keim für die Zukunft liegt, wenn wir es er-kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Dieses Denken stellt dar die geistige Form des Kom-munizierens der Menschheit. – Denn indem der Mensch sich überlässt seinen Spiegelgedanken über die äußere Natur, wiederholt er nur die Vergangenheit, lebt er in Leichnamen des Göttlichen. Indem er seine Gedanken selber belebt, verbindet er sich durch seine eigene Wesenheit, kommunizierend, die Kommunion empfangend, mit dem die Welt durchdringenden, ihre Zukunft sichernden Göttlich-Geistigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So ist spirituelle Erkenntnis eine wirkliche Kommuni-on, der Beginn eines der Menschheit der Gegenwart gemäßen kosmischen Kultus, der dann wachsen kann dadurch, dass der Mensch nun gewahr wird, wie er seinen physisch-mineralischen und seinen vegetabi-lischen Organismus mit seinem astralischen und Ich-Organismus durchzieht, wie er dadurch, dass er in sich selbst den Geist lebendig macht, nun auch in das, was sonst als Totes, als Ersterbendes ihn umgibt, den Geist hineinbannt.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunion – heißt das nicht, das Göttlich-Geistige empfangen, das Göttlich-Geistige in sich aufnehmen? Zusammenkommen? Sei es nun im Bilde von Brot und Wein, sei es rein geistig durch die Geistgedanken, die sich zum Göttlichen erheben und sich diesem verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn der Mensch die Gedanken der Geisteswissen-schaft aufnimmt, kann er zu dem Erleben kommen, &#039;&#039;«dass wenn er auf seinen in festem Zustand wirkenden Orga-nismus hinsieht, er sich in diesem verbunden fühlt mit der Sternenwelt, insofern sie ruhendes Wesen ist.»&#039;&#039; Und der Säftestrom, der Blutstrom, der bewegt wird durch den ätherischen Organismus, steht in Zusammenhang mit den Sternentaten, mit der Bewegung der Planeten.&lt;br /&gt;
«&#039;&#039;Aber so, wie es im unmittelbaren Anblicke ist, ist das eine tote Welt. Der Mensch wandelt sie von seinem ei-genen Geistigen aus, wenn er von seinem Geistigen der Welt mitteilt, indem er die Gedanken belebt zur Imagina-tion, Inspiration, Intuition, indem er die geistige Kom-munion der Menschheit vollführt.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die kosmischen Wesen sind zwar die schaffenden, aber sie können sich nicht erkennen, dazu braucht es den Menschen. Wenn aber der Mensch in seinen Gedanken erfasst das Wesenswirken, fügt er zu dem Gewordenen den Geist hinzu. Dieser erweiterte Blick auf die Welt lässt ihn dann ganz anders denken und handeln, wandelt sein Wollen, wandelt sein Fühlen, kann ihn zum Einklang mit den kosmischen Wesen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dahin zu gelangen, muss der Mensch zuerst ein Be-wusstsein davon entfalten, ein Bewusstsein, das immer lebendiger sich gestalten und sein Leben durchdringen muss, &#039;&#039;«dann findet der Mensch immer mehr und mehr den Weg zu dieser geistigen Kommunion.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner gibt nun ein Spruchwort, das helfen kann, das in der Vergangenheit Erstorbene, Tote, wieder zu be-leben, ihm neues Leben zu schaffen, &#039;&#039;&#039;damit aus seiner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;«&#039;&#039;Totheit das Leben der Zukunft werden kann.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Dazu ist erforderlich, dass man sich in rechter Weise der Bezie-hung des Menschen zum Kosmos bewusst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mit unserer Erdennahrung die Gebilde der Erde aufnehmen, so nehmen wir darinnen auf, was durch den Himmel, durch die Sterne, durch die kosmischen Wesen gewirkt wurde, wir nehmen in unserer Nahrung kosmi-sches Wirken auf. «Wir nehmen das Sternenwesen, das Himmelswesen in uns auf mit dem Stoff der Erde, der im Erdenwirken enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Es nahet mir im Erdenwirken In Stoffes Abbild mir gegeben, Der Sterne Himmelswesen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich seh im Wollen sie sich liebend wandeln.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber ist es so, dass im Menschen der Erdenstoff zu-nächst vernichtet werden muss, um dann dem Ich-Men-schen, der Ich-Organisation gemäß gestaltet zu werden für den Organismus. Unser physisch –ätherischer Orga-nismus aber gibt die Grundlage für das Wirken der astra-lischen und der Ich-Wesenheit, die darin inkarniert sind. Und auf dieser Grundlage kann das Erdenbewusstsein im Wachzustand entfaltet werden mit seiner abbauenden Tä-tigkeit, seiner geistbefreienden Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir als Men-schen in unserem Wollen, in unsrem von Liebe durch-zogenen Wollen dasjenige, was Stoff geworden ist, in Geist zurückverwandeln, eine wirkliche Transsubstan-tiation vollziehen, wenn wir uns unseres Darinnenste-hens in der Welt bewusst werden, so dass das gedank-lich-geistige Leben in uns lebendig wird.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres betrifft dasjenige, was wir in unseren Flüs-sigkeitsorganismus aufnehmen, so dass es den Blut-, den Säftekreislauf durchdringt. Dieses ist nun nicht Abbild von der Sterne Wesen, sondern es ist Wirkung, Auswir-kung von der Sterne Taten, das heißt der Bewegungen der Planeten. Auch dieses kann vergeistigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wir bei der festen Formgestalt das Abbild der Ru-hesterne, insbesondere des Tierkreises haben und dieses gleichsam als Schöpfung der ersten Hierarchie im Wollen und in Liebe vergeistigt werden kann, so haben wir bei den Planetenbewegungen die Wirkungen, die Taten der folgenden Hierarchie, in welcher die Geister der Weisheit die oberste Stellung einnehmen. Ist nicht unser Ätherleib aus Weisheit gewoben? Dahinein greift das Astralische mit den Empfindens- und Fühlenskräften. In einem objektivierten Fühlen erschaffen wir uns ein wichtiges Wahrnehmungs- und Beurteilungsorgan für die Vorgänge der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Es dringen in mich im Wasserleben In Stoffes Kraftgewalt mich bildend, Der Sterne Himmelstaten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich seh’ im Fühlen sie sich weise wandeln.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Während ich der Sterne Wesen und Weben im Wollen sehen kann, wie es sich liebend wandelt in den spiritu-ellen Gehalt der Zukunft, so sehe ich im Fühlen sich weise wandeln dasjenige, was mir hier auf der Erde gegeben wird, indem ich in dem, was meinen Säfteor-ganismus durchdringt, aufnehme das Abbild der Him-melstaten. So hineingestellt kann der Mensch wollend und fühlend sich erleben.» –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was aber ist das für ein Wollen, das hier gemeint sein kann? &#039;&#039;«Hingegeben an das Allwalten des ihn umge-benden Weltendaseins, des kosmischen Daseins, kann er erleben dasjenige, was durch ihn ausgeführt wird in dem großen Tempel des Kosmos als Transsubstantia-tion, indem er opfernd darinnensteht in rein geistiger Art.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das Opfer? Ist es das Zurückstellen der eigen-süchtigen Selbstheit zugunsten der Hingabe an den gött-lich-geistigen Werdestrom?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;«Was sonst nur abstrakte Erkenntnis wäre, wird zu ei-nem fühlenden und wollenden Verhältnis zur Welt.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Fühlen und Wollen müssen mit dem verwandelten Den-ken zusammenwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kommen wir zu einem neuen Ausgangspunkt von entsprechendem Tatenwesen. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;«Die Welt wird zum Tem-pel, die Welt wird zum Gotteshaus. Der erkennende Mensch, sich aufraffend im Fühlen und Wollen»,&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; so dass es nicht eine Kopferkenntnis bleibt, sondern eine Herzens- und Tunserkenntnis werden kann, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;er wird zum opfernden Wesen. Das Grundverhältnis des Menschen zur Welt steigt auf vom Erkennen zum Weltenkultus, zum kosmischen Kultus. Dass all dasjenige, was unser Verhältnis zur Welt ist, zunächst sich als kosmischer Kultus erkennt im Menschen, das ist der erste Anfang dessen, was geschehen muss, wenn Anthroposophie ihre Mission in der Welt vollziehen soll.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Anfang! Wo stehen wir? – die Vorläufer der Vorläufer, wie es Rudolf Steiner an einer Stelle nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er weist uns an &#039;&#039;«…wie wir aus der Vergangenheit heraus suchen sollen die Zukunft, wie wir wissen sollen, die Zukunft zu schaffen, um das Geistige zu schöpfen»&#039;&#039; und betont, &#039;&#039;«dass wir das Leben aus unserer eigenen Tat-kraft suchen müssen.»&#039;&#039; Denn das sprießende Leben der Außenwelt enthält den Tod in sich. Nur aus dem, was vom Menschen geschaffen wird, indem er sich, sein Ei-genwollen opfernd, hineinstellt in den kosmischen Zu-sammenhang des Werdens, kann der Keim der Zukunft gebildet werden in gleichsam kultischem Geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier die Stufen des Kultus: Die Aufnahme von geistigem Inhalt und die Belebung des Denkens durch Imagination, Inspiration, Intuition. Das ist nur möglich durch das Zurücklassen, die Opferung des nie-deren Selbst, dieses muss schweigen. So kann Wand-lung stattfinden zu den Geistgedanken und damit auch Transsubstantiation der erstarrten Stofflichkeit in Geist-Geschehen. Die durch Imagination, Inspiration und intui-tives Berührtwerden verwandelten Gedanken führen zu einer wahren geistigen Kommunion und ermöglichen ein Neu-Erfassen und eine Neu-Belebung zu einem erneu-erten Wirken der erstorbenen Welten-Werde-Kräfte für Künftiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der individuelle Mensch selbst wird zum Vollzieher des kosmischen Kultus, aus freier Hingabe an die kosmisch-irdische Wirklichkeit des Menschseins, was gleichzeitig eine Überwindung des Sündenfalles, der Sonderung vom Weltengeist, darstellt. Damit ist dem Menschen der Weg eröffnet zu seinem wahren Selbst und zum Erlangen einer hierarchischen Stufe im Kosmos, sozusagen der Rück-weg vom Irdischen in die Geistwelt mit errungenen neu-en Kräften und Fähigkeiten, mit errungenem Selbst- und Ich-Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit keinem Wort wird in dem Vortrag vom 31.12.1922 der Christus erwähnt. Welche Rolle spielt der Christus bei diesem Weg?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal sagt Rudolf Steiner sinngemäß, wir tun eigentlich gar nichts anderes in der Anthroposophie als die Spra-che des Christus zum Ausdruck zu bringen, in die Welt hereinzustellen. Ohne den Christus wäre dieser Wieder-aufstieg nicht ermöglicht worden, die Menschen hätten verloren den Bezug ihres (niederen) Ich zum Geist, wä-ren versunken in der materiellen Welt. Der Christus aber hat sich verbunden mit dem Erdensein. Webt er nicht in allem, was da geschieht, insbesondere an geistigem Stre-ben? Ist die Anthroposophie nicht geradezu &#039;&#039;&#039;sein&#039;&#039;&#039; Weg für uns? Der kosmische Kultus gleichsam der Übergang von einem mehr Gruppenseelenhaften im kirchlichen Kul-tus zur Individualseele, in die nun der Christus nach und nach einzuziehen vermag? Und nur, was wir in der eige-nen Seele verwirklichen, ist auch das, was in der Zukunft uns weiterführen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Mensch als Weltenwesen ====&lt;br /&gt;
Man kann sich fragen: Was meinen diese Worte: &#039;&#039;«Ich&#039;&#039; &#039;&#039;seh’ im Wollen sie sich liebend wandeln.»&#039;&#039; Und: &#039;&#039;«Ich seh’ im Fühlen sie sich weise wandeln.» –&#039;&#039; Wer wandelt sich? Was kann der kleine Erdenmensch zu einer solchen Wandlung kosmischen Wirkens beitragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Vortrag vom 6. Juli 1915 in Berlin, GA 157, leuchtet Antwort auf zu dieser rätselvollen Formulierung, anschließend an die Fragestellung, was der Mensch wirk-lich ist – denn mit seinem Bewusstsein umfasst er nur einen Ausschnitt, einen eher kleinen Teil der Wirklichkeit seines Lebens. Was wären wir, müssten wir all die Funk-tionen unserer Organe tagtäglich bewusst durchführen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Unser bewusstes Dasein als Mensch beginnt ja in ei-ner gewissen Beziehung durch unsere Sinneswahrneh-mungen, durch das, was wir mit unseren Sinnen an der Außenwelt wahrnehmen.»&#039;&#039; Doch vieles, was unsere Sinne wahrnehmen, kommt uns gar nicht zum Bewusstsein. Beispielsweise sind unsere Ohren in der Nacht nicht aus-geschaltet, aber wir schlafen, haben kein Bewusstsein davon. Hat denn diese Wahrnehmungsfähigkeit unserer Sinne nur eine Bedeutung &#039;&#039;«für uns als Erdenmenschen oder hat das noch irgend eine andere Weltbedeutung»?&#039;&#039; Diese Frage, sagt der Geisteslehrer, kann man nur be-antworten, wenn wir zunächst fragen: Was ist das Licht, durch das die Sonne leuchtet, die Sterne leuchten? Dann ergibt sich dem hellsehenden Bewusstsein, dass das Licht der Weltenkörper &#039;&#039;«eigentlich in der Wahrnehmungsfä-higkeit… von Wesen besteht».&#039;&#039; Und wenn ein Wesen von der Venus oder dem Mars die Erde leuchten sähe, dann könnte es wissen, dass da wahrnehmende Wesen auf der Erde sind, von deren Wahrnehmungsfähigkeit das Leuch-ten ausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«So hat in der Tat jedes unserer Sinnesorgane die Auf-gabe, nicht nur das zu sein, was es für uns ist, sondern hat außerdem eine Weltaufgabe. Der Mensch ist durch seine sinnliche Wahrnehmung ein Weltenwesen.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehen wir nun zur nächsten Seelenfähigkeit, dem Den-ken. Der Mensch weiß zwar einiges von dem, was er als Inhalt denkt, aber sehr wenig von dem komplizierten Geschehen, das beim Denken vorgeht, er hat auch kein Bewusstsein davon, dass das Denken im Schlafe nicht aufhört. &#039;&#039;«Das Denken ist eigentlich ein Vorgang unseres Ätherleibes.»&#039;&#039; Und wenn der Mensch am Morgen mit sei-nem Astralleib und seinem Ich wieder eintaucht zunächst in den Ätherleib und gleich darauf in den physischen Leib, taucht er zunächst unter wie in ein Gewoge, in we-bendes Leben, in &#039;&#039;«ein Meer, das nur aus webenden Ge-danken besteht.»&#039;&#039; Aber der physische Leib verhüllt ihm das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Unser Vorgang des Sehens bewirkt das Leuchten, da sind wir kosmische Raumesmenschen. Durch das, was im Denken sich vollzieht, sind wir kosmische Zeitenmen-schen, da wirkt alles mit, was schon vor unserer Geburt geschehen ist, was nach unserem Tode geschieht und so weiter.»&#039;&#039; Deshalb hat der Zwischenzustand des Träumens, bei dem etwas von diesem Gewoge an die Oberfläche kommen kann, prophetischen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Fühlen haben wir noch viel weniger als vom Denken und der Sinneswahrnehmung in unserem Bewusst-sein. &#039;&#039;«Es ist ein tiefer, tiefer Prozess.»&#039;&#039; Will man die wah-re Natur des Denkens kennenlernen, dann muss man es seiner irdischen Abstraktheit entziehen und muss sich er-heben zur imaginativen Anschauung, zur Welt der Bilder, die hinter allem stehen, welche die Ursache von allem sind. &#039;&#039;&#039;«&#039;&#039;Und in diese Bilder tauchen wir ein, wenn wir in das Meer des Denkens eintauchen… dieses imaginati-ve Denken ist eine Wirklichkeit, und darin tauchen wir ein, wenn wir in das wogende, im Strom der Zeit dahin-gehende Denken eintauchen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;In das Fühlen versenken wir uns erst, wenn wir zur sogenannten Inspiration kommen, die die höhere Art der Erkenntnis ist gegenüber der Imagination. Alles das, was unserem Fühlen zugrunde liegt, ist eigentlich ein&#039;&#039; Gewoge &#039;&#039;von Inspirationen.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Aber wir nehmen die-se nicht unmittelbar wahr, sondern wie in einem Spiegel werden sie von unserem Organismus zurückgeworfen und erscheinen – gleichsam des Lebens entkleidet – &#039;&#039;&#039;als Fühlen.&#039;&#039;&#039; So sind unsere Gefühle ein Spiegelbild der In-spirationen, durch die sich kundtun die höheren Hierar-chien. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;«Denn in jedem dieser Bilder spiegeln sich die Eigenschaften der höheren Hierarchien, die sich in der Welt aussprechen durch Inspiration.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Und so wie wir nicht bei Gefühlen stehenbleiben, sondern fortschreiten zum hellhörenden Erkennen, nehmen wir wahr die Welt, wie sie zusammenwirkt aus einer großen Mannigfaltig-keit von lauter Wesen der höheren Hierarchien. &#039;&#039;&#039;Die Welt ist diese Wesenheit, dieses Zusammenwirken der Wesen der Hierarchien. In der Welt geschehen die Taten der höheren Hierarchien.&#039;&#039;&#039; Und wir sind eingespannt, sind im Spiegel darinnen, und die Taten der höheren Hierarchien werden durch unseren Spiegel zurückgeworfen. Wir neh-men dieses Zurückgeworfene dann durch unser Bewusst-sein wahr. So leben wir im Schoße der Eigenschaften der Hierarchien als fühlende Menschen… dadurch, dass wir fühlende Menschen sind, sind wir auch Wesen der Hier-archien, wirken auch dadrinnen, wo die Hierarchien wir-ken. &#039;&#039;&#039;Wir wirken in diesem Gewebe, tun Taten, die nicht nur für uns sind, sondern durch die wir mitwirken an dem ganzen Aufbau der Welt&#039;&#039;&#039;. Wir sind durch unsere Ge-fühle Diener der die Welt bauenden höheren Wesenhei-ten.»&#039;&#039; Würden unsere Gefühle nicht da sein, dann &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;«wür-den diejenigen Wesenheiten, die einstmals mitwirken sollen am Aufbau des Himmelskörpers Venus, nicht die Kräfte haben, die sie dazu brauchen. Unsere Gefühle sind notwendig für das Haus, das die Götter als Welt aufbauen, wie die Ziegelsteine, die verwendet werden zum Aufbauen des Hauses.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Wenn wir vor der Sixtini-schen Madonna stehen und daran Gefühle entwickeln, dann ist das nicht nur ein Vorgang in uns selbst, dann ist das &#039;&#039;«was da geschieht, Teil im Weltenganzen, ganz einer-lei, wie wir es mit unserem Bewusstsein begleiten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir auf unser Wollen blicken, ist das auch wieder nur Spiegel, aber nun der Wesenheit der einzel-nen Mitglieder der Hierarchien. Wir sind ebenso ein Wesen der Hierarchien, nur auf einer anderen Stufe. Unsere Realität besteht in unserem Willen. Wir geben &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;der Welt Substanz, indem wir unseren Willen irgend-wie in der Wirklichkeit leben lassen. Wieder ist es so: Dass wir unser Wollen mit dem Bewusstsein begleiten, das hat nur Bedeutung für uns als Menschen; daneben steht unser Wollen als Realität, das ist der Stoff für die Götter, um daraus die Welt aufzubauen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sie sehen, wie unsere Sinnenwahrnehmungen, unser Denken, Fühlen und Wollen kosmische Bedeutung haben, wie sie sich hineinfügen in das ganze kosmische Leben… es ist wirklich notwendig, dass eine größere Anzahl von Menschen einsieht, &#039;&#039;&#039;dass die Zeiten vorüber sind, wo man auskommen kann ohne diese Einsicht.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Hellsehen musste erlöschen für die Ausbildung unseres Ich-Bewusstseins, denn das Denken, das wir sonst entwickeln würden, wenn wir &#039;&#039;«das ganze Gewoge unter dem Bewusstsein»&#039;&#039; sehen würden, &#039;&#039;«das würde ein himmlisches Denken sein, aber nicht das selbständige Denken.»&#039;&#039; Wir könnten nicht das Bewusstsein haben &#039;&#039;«Ich bin es, der denkt»,&#039;&#039; sondern wir würden erleben, &#039;&#039;der mich beschützende Engel ist es, der denkt. Dieses Bewusstsein&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«ich denke» ist nur möglich durch das Ergreifen des Er-denleibes. Darum ist es notwendig, dass im Erdenleben der Mensch fähig wird zum Gebrauche seines Erdenlei-bes.»&#039;&#039; Das wird der Mensch in der nächsten Zeit immer stärker tun müssen und ein gewisser berechtigter Egois-mus wird sich dadurch immer mehr verstärken. &#039;&#039;«Dem muss eben das Gegengewicht geschaffen werden da-durch, dass man auf der anderen Seite die Erkenntnisse gewinnt, die die Geisteswissenschaft gibt.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht geschieht, wenn diese Kräfte im Men-schen nicht gebraucht werden für das, was Zeitenaufga-be ist, dann wird die Entwicklung so verlaufen, dass der Mensch das, &#039;&#039;«was er sonst den regulären Göttern darrei-chen würde, Ahriman und Luzifer darreicht. Denn alles, was Sie in Ihrem Bewusstsein unterdrücken, reichen Sie Ahriman und Luzifer dar.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist «ein kleiner Mensch da, der bewusste, und ein großer Mensch, die kosmische Realität.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir nun zu unserer Ausgangsfrage zurückkeh-ren und uns vor die Seele holen die Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Es nahet mir im Erdenwirken In Stoffes Abbild mir gegeben Der Sterne Himmelswesen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich seh’ im Wollen sie sich liebend wandeln.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dann ist deutlich geworden, wie unser Wollen als Spie-gelung &#039;&#039;«der Wesenheit der Mitglieder der Hierarchien»&#039;&#039; kosmische Bedeutung hat. Wir sind einbezogen in den hierarchischen Kosmos und durch unser Wollen schaffen wir die Substanz, &#039;&#039;«den Stoff, um daraus die Welt aufzu-bauen.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nehmen wir den zweiten Teil des Spruches:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Es dringen in mich im Wasserleben In Stoffes Kraftgewalt mich bildend Der Sterne Himmelstaten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich seh’ im Fühlen sie sich weise wandeln.»&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da können wir uns bewusst machen, wie unser Fühlen die Spiegelung ist &#039;&#039;«der Inspirationen, durch die sich kundtun die höheren Hierarchien»,&#039;&#039; der Hierarchien, die Taten tun in der Welt, der Welt, die gleichsam ein Zusam-menwirken ist der Hierarchien. Und wir, in deren Schoß, spiegeln dieses Wirken in unserem Fühlen. Und ohne unser Fühlen erhalten diese nicht die Kraft, die sie zum Aufbau neuer Welten brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weben zwischen Irdischem und Kosmischem wird deutlich – der kleine bewusste Mensch und die große kosmische Realität, bis hin zur Wiedervergeistigung der Erdenstoffe, der Transsubstantiation und der neuen be-wussten Verbindung des Menschen mit den Götterwesen des Kosmos, der Kommunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsamerweise habe ich immer das Gefühl, es fehle noch ein dritter Teil des Spruches, und so habe ich stümperhaft und stammelnd einen solchen zu ergänzen versucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es leben in mir die Weltgedanken und weben in Wahrheit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Am Urbild der Welt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ich seh’ in Dankbarkeit, wie sie mich leiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wie sie mich wandeln.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neue Gemeinschaftsbildung ====&lt;br /&gt;
Kommen wir nun zu der Frage des &#039;&#039;«umgekehrten Kultus»&#039;&#039; im gemeinsamen anthroposophischen Arbeiten. Darüber spricht Rudolf Steiner in besonderer Weise in den Vorträ-gen vom 27. Februar 1923 in Stuttgart (1) und 3. März 1923 in Dornach (2), beide enthalten in dem Band &#039;&#039;«An-throposophische Gemeinschaftsbildung»&#039;&#039; GA 257. Im Folgenden zitiere ich abwechselnd aus den beiden Vor-trägen und verwende zur Kennzeichnung (1) oder (2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch auf der Erde ohne den Mitmenschen nicht leben kann, besteht immer die Frage der Gemeinschafts-bildung. Es gibt alte und neuere Formen. Eine erste Form nach dem Hereintreten ins Erdenleben ist die Sprachge-meinschaft mit den umgebenden Menschen, später haben wir Erinnerungsgemeinschaften mit den Menschen, mit denen wir Gemeinsames erlebt haben in der Kinder-, der Schulzeit oder anderem. Die Gemeinschaftsbildung im religiösen Kultus beruht ebenfalls auf einer Art Er-innerung, nämlich der (meist unbewusst bleibenden) Erinnerung an das, was man in der zweiten Hälfte des nachtodlichen beziehungsweise vorgeburtlichen Daseins mit anderen erlebt hat. Der religiöse Kultus ist gleichsam ein Abbild von wirklichen vorgeburtlichen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Wir haben, bevor wir zur Erde heruntergestiegen sind, zusammen eine Welt durchlebt, die hier im Kultus vor un-serer Seele auf Erden steht. Das ist eine mächtige Bin-dung, das ist ein wirkliches Hereinholen nicht nur der Bilder, sondern der Kräfte der übersinnlichen Welt in die sinnliche…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine solche Kraft braucht auch die Anthroposophische Gesellschaft, damit in ihr Gemeinschaftswesen auftauchen kann…»&#039;&#039; (1), aber sie braucht eine andere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der Bewusstseinsseelenkultur braucht es noch eine andere Form der Gemeinschafsbildung. «&#039;&#039;Mit dem Erwachen der Bewusstseinsseele ist in dieser Beziehung ein neues Element hereingetreten ins Erdenleben des Menschen.»&#039;&#039; (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Mensch sich nicht im Wachzustande befindet, sondern im Zustand des Träumens, dann ist er für sich alleine. &#039;&#039;«Er isoliert sich in seiner Traumwelt, noch mehr in seiner Schlafenswelt. Wachen wir auf, leben wir uns hinein in ein gewisses Gemeinschaftsleben.»&#039;&#039; Der Raum, die Vorstellungen davon entsprechen dem, was auch die Mitmenschen erleben. Unsere Beziehung zur Außenwelt verbindet uns in gewissem Sinne mit den anderen Men-schen. &#039;&#039;«Wir wachen auf an der äußeren Welt, dem Licht, dem Ton»,&#039;&#039; den übrigen Sinneserscheinungen und auch an dem Äußeren des anderen Menschen, der Naturseite des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«&#039;&#039;Wir wachen nicht auf – und das ist das Geheimnis des alltäglichen Lebens – als Mensch am Menschen, am tief-sten Inneren des Menschen, … an dem, was in den Tiefen der Menschenseele des anderen vor sich geht.»&#039;&#039; (1) Das ist ein höherstufiges Erwachen, wenn wir am Geistig-Seelischen des anderen Menschen aufwachen, wenn wir sein Geistig-Seelisches in uns fühlen, erkennen lernen, an seinem Erleben erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nur die Gedanken der Anthroposophie aufneh-men, und sei es in noch so ideeller Weise, wir verstehen dadurch noch nicht die geistige Welt. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;«Wir beginnen das erste Verständnis für die geistige Welt erst zu ent-wickeln, wenn wir am Seelisch-Geistigen des anderen Menschen erwachen. Dann beginnt erst das wirkliche Verständnis für die Anthroposophie.»&#039;&#039; (1)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gedanken allein verstehen wir noch nicht die Anthro-posophie, erst wenn wir sozusagen das konkrete Geisti-ge, das Seelisch-Geistige, das auf der Erde im Menschen seinen Wohnplatz hat, erleben können, dann verharren wir nicht nur in einer Gedankenwelt, sondern treten mit dem Erleben ein in die wirksame, die wirkliche Welt. Da haben wir sozusagen die Gelegenheit, Seelisch-Geistiges hier zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Traumleben, es erwacht an der natürlichen Umgebung zum wachen Tagesleben. Waches Tagesleben, es erwacht am anderen Menschen, an Seele und Geist des anderen Menschen zu einem höheren Bewusstsein. Der Mensch muss mehr werden als er dem Menschen immer war. Er muss ihm zu einem weckenden Wesen werden. Die Men-schen müssen sich näher kommen als sie sich bisher ge-standen haben… Dazu haben eben die modernen Men-schen, die ins Leben jetzt hereingetreten sind, viel zuviel Karma aufgespeichert, als dass sie nicht ihr Schicksal verbunden fühlen würden, ein jeder mit dem, der ihm im Leben als anderer Mensch entgegentritt… Jetzt tritt eben die Notwendigkeit ein, dass man nicht nur durch die Natur erweckt wird, sondern durch die Menschen, die mit einem karmisch verbunden sind und die man suchen will.» (2)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erfordert eine ganz neue Aufmerksamkeit, in gewis-sem Sinne auch Zurückhalten von Sympathie und Anti-pathie, es erfordert eine neue Art des Annehmens des an-deren Menschen als eines Trägers von seelisch-geistigen Kräften, von seelisch-geistiger Wesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Die Kraft zu diesem Erwachen kann nur dadurch er-zeugt werden, dass in einer Menschengemeinschaft spi-ritueller Idealismus gepflanzt wird.»&#039;&#039; Aber der wirkliche Idealismus ist nur vorhanden, &#039;&#039;«wenn der Mensch sich be-wusst werden kann, dass er genau ebenso, wie er, indem er die Kultusform hinstellt, eine geistige Welt ins Irdische herunterhebt, er etwas, das er im Irdischen erschaut, im Irdischen erkennen und verstehen gelernt hat, in das Übersinnlich-Geistige hinaufhebt, indem er es ins Ideal erhebt.»&#039;&#039; (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kultus bringen wir das Übersinnliche in ein kraft-durchsetztes Bild. Was wir hier in der Welt der Sinne wahrnehmen, können wir emporheben; es wird lebendig, wenn wir es in der rechten Weise durchdringen mit Ge-müt und Willensimpuls. &#039;&#039;«Wenn du dein ganzes Inneres vom Willen durchstrahlst, Begeisterung auf es wendest, dann gehst du mit deiner sinnlichen Erfahrung, indem du sie idealisierst, den entgegengesetzten Weg, wie du ihn gehst, wenn du das Übersinnliche in die Kultusgestalt hineingeheimnisst.»&#039;&#039; (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine andere Wortwahl und ein etwas anderer Blickpunkt, aber doch fühlen wir das hier Gesagte an-klingen an das, was im Silvestervortrag vom 31.12.1922 dargestellt wurde – auch hier muss es willensdurchdrun-gen werden, die Gedanken müssen sich erheben zur Welt des Ideals, zur Welt der schaffenden geistigen Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefühlsmäßigen sollten wir überall dort, wo wir An-throposophisches pflegen, diese Pflege mit &#039;&#039;«durchgeistig-ter Empfindung»&#039;&#039; (1) durchdringen: ja, wir sollten schon die Türe zu dem Raum, in dem wir anthroposophisch ar-beiten, als etwas empfinden, was wir mit Ehrerbietung übertreten, denn der Raum wird geheiligt dadurch, dass Anthroposophisches in ihm gepflegt wird. Das muss zu einem inneren Erlebnis werden, so dass durch das ganze Geschehen des Miteinander-anthroposophisch-Arbeitens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«ein wirklich real-geistiges Wesen anwesend wird»&#039;&#039; in dem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Wie in den in der sinnlichen Welt sich abspielenden Kultusformen die göttlichen Kräfte auf sinnliche Art anwesend sind, müssen wir lernen, mit unseren Seelen, mit unseren Herzen durch unsere innere Seelenverfas-sung übersinnlich anwesend sein zu lassen eine wirkli-che Geistwesenheit in dem Raume, in dem das anthro-posophische Wort ertönt, und unsere Rede, unser Emp-finden, unser Denken, unsere Willensimpulse müssen wir einrichten können im spirituellen Sinne, das heißt nicht in irgendeinem abstrakten Sinne, dass wir uns so fühlen, als schaute auf uns herunter und hörte uns an ein Wesen, das über uns schwebt, das real-geistig da ist. Geistige Gegenwart, übersinnliche Gegenwart müssen wir empfinden, die dadurch da ist, dass wir Anthropo-sophie treiben. Dann fängt die einzelne anthroposophi&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;sche Wirksamkeit an, ein Realisieren des Übersinnli-chen selbst zu werden».&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie früher durch Blutsbande ein Gruppengeist wirk-sam war, so kann heute durch gemeinsames Erleben an-throposophischer Inhalte &#039;&#039;«ein realer Gemeinschaftsgeist herangezogen werden».&#039;&#039; (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;«Durch das gemeinsame Erleben des Übersinnlichen wird eben gerade Menschenseele an Menschenseele er-weckt, die Seele erwacht in ein höheres Verständnis hin-ein, und wenn diese Gesinnung da ist, bildet sich etwas heraus, das bewirkt, dass auf Menschen, die vereinigt sind im gegenseitigen Sich-Mitteilen und im Miteinan-der-Erleben anthroposophischer Ideen, ein gemeinsa-mes, wirkliches Wesen sich herniedersenkt…»&#039;&#039; (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame anthroposophische Arbeit wer-den die Gedanken und Empfindungen der Menschen hin-auferhoben in die übersinnliche Welt. &#039;&#039;«Und wenn in der richtigen Gesinnung erlebt wird der anthroposophische Inhalt von einer Menschengruppe, wobei Menschenseele an Menschenseele erwacht, wird tatsächlich diese Men-schenseele erhoben zur Geistgemeinschaft. Nur handelt es sich darum, dass dieses Bewusstsein wirklich vorhan-den ist… dann ist in diesem … &#039;&#039;&#039;umgekehrten Kultus&#039;&#039;&#039;… etwas Gemeinschaftsbildendes im eminentesten Sinne vorhanden…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit einer anthroposophischen Gruppe besteht nicht bloß darin, dass eine Anzahl von Menschen über anthroposophische Ideen reden, sondern dass sie sich als Menschen so vereinigt fühlen, dass Menschenseele an Menschenseele erwacht und die Menschen hinauf-versetzt werden in die geistige Welt, so dass sie wirklich unter geistigen Wesen sind, wenn auch vielleicht ohne Schauen. Auch wenn das in der Anschauung nicht da ist, im Erleben kann es da sein. Und das ist dann das Stärkende, das Kräftigende, das aus den Gruppen her-vorgehen kann, die mit richtiger Gemeinschaftsbildung eben entstanden sind innerhalb der Anthroposophi-schen Gesellschaft». (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Absicht habe ich die Worte des Geisteslehrers unmit-telbar als Zitate wiedergegeben. Bei solch tiefgehenden Themen kann sonst in eigener Formulierung manches verlorengehen, was die ursprünglichen Worte an Nuan-cierung und Kraft enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur ein Bewusstsein von den Inhalten des Bearbei-teten ist erforderlich, sondern auch das Bewusstsein von den Menschen, mit denen diese Inhalte erarbeitet werden und das Bewusstsein, dass die Geistwelt daran teilnimmt, dass wir in der rechten Gesinnung real hinaufversetzt werden unter geistige Wesen. Und wenn wir dann noch in unserem Bewusstsein den esoterischen Gehalt des umgekehrten bzw. kosmischen Kultus mit hinzufügen, meditativ ihn erleben können, sind wir auf dem Wege, Anthroposophie wahr zu machen, sie ihrer Aufgabe in der Welt zuzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Aufgabe Mitteleuropas ====&lt;br /&gt;
Wir haben nun den inneren Gehalt des umgekehrten, des kosmischen Kultus und die Aufgabe der neuen Gemein-schaftsbildung vor uns erstehen lassen. Betrachten wir diese im irdischen Zusammenhang, so können wir noch tiefer erfassen, welche Bedeutung ein solches Geschehen für die Menschheitsentwicklung hat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Zyklus &#039;&#039;«Die geistigen Hintergründe des ersten Weltkrieges»,&#039;&#039; GA 174 b, und da vor allem in einem Vor-trag vom 13. Februar 1915, wird Wichtigstes ausgespro-chen, das uns auch heute noch ebenso betrifft. Stehen wir nicht mitten im dritten Weltkrieg, einem furchtbaren Kampf um die menschliche Seele auf allen Ebenen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner mahnt, wie wesentlich es ist innerhalb des geisteswissenschaftlichen Strebens, dass bloßes Wissen sowie das Leben nur in äußeren Vorstellungen der Ver-gangenheit angehören und wir eine Erkenntnis zu suchen haben, die durchdrungen ist von Empfindungen und Wil-lensimpulsen, die lebendig sich ins wirkliche Leben her-einstellen, sonst gehen wir einer Zeit der geistigen Aus-dörrung entgegen. Auch die großen Weltereignisse müs-sen tiefer angeschaut werden. Man muss sich bewusst sein, wenn es sich nicht um das allgemein Menschliche, sondern um Völkergeschehen handelt, wie da noch an-dere Gesetze gelten, wie geistige Ereignisse, Dämonen-kämpfe damit verbunden sind, die nicht durch irdische Verstandslogik und -beurteilung erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den weiteren Vorträgen wird ausgeführt, wie Mittel-europa, unser Lebensraum, eingekeilt ist zwischen Ost und West. Wenn wir nach dem Westen schauen, so lebt da eine deutlich andere Seelenhaltung als in der Mitte – dabei den Volkstypus im Blick habend, nicht den Ein-zelmenschen. Im Westen ist &#039;&#039;«die Überzeugung von dem spirituellen Leben wie ein äußeres Element angekoppelt an die äußere Kultur. Man hat [dort] gar nicht einmal das Bedürfnis, die beiden miteinander zu durchdringen.»&#039;&#039; Geistige Erkenntnisse werden zweckhaft benutzt, um Macht und Herrschaft über die restliche Welt zu erlan-gen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir nach dem Osten, gewahren wir Kulturen mit Restatavismen, die an alten erstarrten religiösen Formen festhalten, über denen die Geistigkeit wie eine Wolke schwebt, in der sie leben, die aber kein persönliches Rin-gen um die Geistigkeit aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir die Entwicklung Mitteleuropas aus dem germanischen Element heraus, dann können wir erleben, wie da über Jahrhunderte gerungen wurde um eine Gei-stigkeit, eine Menschen- und Gotteserkenntnis, die im Tiefsten die Seelenkräfte ergreift und sich dem ganzen Menschenwesen verbindet. – Wir können denken in der frühen Phase an Meister Eckhardt, Tauler, die Rosenkreu-zer, an Angelus Silesius, Jakob Boehme, und dann jene besondere Konstellation im achtzehnten Jahrhundert, mit den Individualitäten von Wieland, Lessing, Herder, ins-besondere Goethe, Schiller, Novalis und der Philosoph des Ich: Fichte sowie Schelling, Hegel, die Humboldts und eine ganze Reihe weiterer Geistesringer um die Be-stimmung von Mensch und Welt, um den wahren Gottesbezug, um den persönlichen Seelen- und Ich-Kern des Menschwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War es in der atlantischen Zeit die vierte Epoche, welche die Keime legte für die nachatlantischen Kulturen, so ist es in den nachatlantischen Kulturen die fünfte, der die-se Aufgabe zufällt, also unsere jetzige Kulturepoche der Bewusstseinsseelenentwicklung. Auf diese fünfte wird eine sechste folgen. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;«Wir sollten uns aber klar sein, dass es Zeiten des Aufgangs und Zeiten des Niedergangs gibt, richtig klar sollten wir uns sein darüber, dass das sechste Zeitalter… dem Niedergang notwendig ange-hören muss und dass dasjenige, was sich in der fünf-ten nachatlantischen Zeitepoche herausentwickelt, der Keim sein muss für die der siebenten Kulturepoche erst wiederum folgende Erdenzeit&#039;&#039;&#039;. So lebendig muss man die Dinge betrachten, nicht abstrakt-theoretisch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Und was ist das Charakteristische, das sich insbeson-dere in dieser fünften Kulturepoche herausentwickeln muss? Das ist das Charakteristische, was vorzugsweise durch das Mysterium von Golgatha angefacht worden ist: dass die spirituellen Impulse hinuntergeführt wer-den bis ins unmittelbar Physisch-Menschliche, dass ge-wissermaßen das Fleisch vom Geiste ergriffen werden muss.»&#039;&#039; Dazu ist der Christus auf der Erde erschie-nen.&#039;&#039;&#039; Und das muss geschehen bis in jede Handbewe-gung, bis ins Alltägliche hinein. Dieses Hinuntertragen, dieses Durchimpulsieren ist gleichsam die Mission der gegenwärtig kulturtragenden Völker Mitteleuropas in diesem fünften nachatlantischen Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;« In der sechsten Kulturepoche… wird die Aufgabe sein, den Geist vor allen Dingen als etwas mehr in der Umgebung Schwebenden zu erkennen als unmittelbar in sich, den Geist mehr in der elementaren Welt anzuer-kennen, weil die sechste Kulturepoche die Aufgabe hat, die Erkenntnis des Geistes in der physischen Umgebung vorzubereiten. Das kann nicht so ohne weiteres erreicht werden, wenn nicht alte atavistische Kräfte aufgespart werden»&#039;&#039; – wie das heute im Osten geschieht, &#039;&#039;«die den Geist in seinem rein elementarischen Leben anerkennen. Aber ohne die heftigsten Kämpfe gehen diese Dinge nicht ab.»&#039;&#039; Denn wie sollte eine wirkliche Verständigung mög-lich sein bei so unterschiedlichen Entwicklungen und Aufgaben?&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;«Was ist denn die Geschichte Mitteleuropas als ein fortwährendes Ringen um ein Aufgehen des göttlichen Funkens in der persönlichen Seele, um das Aufgehen des Geistigen im Physischen?... In der fünften Kultu-repoche muss ein Geistiges aus eigener Kraft errungen werden.»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; In der sechsten und siebenten Epoche wird nichts Neues dazukommen, sondern die Träger der sech-sten Kulturepoche, der Epoche des Geistselbst, die mehr empfangend konstituiert sind, werden wie von außen aufnehmen, was in der fünften Kulturepoche errungen, durchgerungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Dasjenige, was leben wird in den Seelen der sechsten Kulturepoche, wird dasselbe sein, was von den Seelen der fünften Kulturepoche errungen wurde…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Das kann nicht anders geschehen, als wenn dasjeni-ge, was wirklich sich bekennt zur Durchdringung des Leiblichen mit dem Geistigen, Kulturimpulse hervor-bringt, die für die Erde bleibend sind, die von der Erde nicht wieder verschwinden können. Denn was dann nachkommt als sechste, als siebente Kulturepoche, da muss geistig von den Schöpfungen der fünften leben, das muss die Schöpfungen der fünften Kulturepoche in sich aufnehmen…»&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen sträuben sich diese Völker des Ostens heute noch, weil sie sich erst dahin entwickeln müssen, weil sie auf ihrem heutigen Stand noch keine Beurteilungs-möglichkeit für diese Tatsachen haben, aber geschehen muss es doch, sonst kann keine Kultur des Geistselbst entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Aufgabe wird deutlich für unsere Zeit und unse-re Kulturströmung! Müssen wir nicht all unsere Kräfte anstrengen, um dieser Mission gerecht werden zu kön-nen? Und braucht es nicht da ein so zentrales Geschehen, Erkenntnis- und Kultusgeschehen wie den &#039;&#039;«umgekehrten Kultus»,&#039;&#039; damit wir nicht an der Peripherie des Neuen ver-harren? Auch wir werden wohl wieder leben in Leibern der folgenden Kulturepochen. Was wir jetzt veranlagen, wird das sein, was dann auf uns zukommt! &#039;&#039;&#039;Der Keim für lange Zeiten der Menschheitsentwicklung wird jetzt gelegt!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um all das, was hier angesprochen ist, zusammenzu-schauen, wurde es in relativer Dichte dargestellt, sonst hätte der Inhalt ein ganzes Buch gefüllt. Es hat sich er-geben als Vorbereitung auf eine Tagung, die nur einein-halb Tage zur Verfügung hatte. Vielleicht aber kann doch etwas durch-leuchten von der Größe und Erhabenheit der Thematik – gleichsam wie die zum Kristall verdich-tete Substanz in ihrer eigenen Form und Farbe, in ihrem Strahlen zu uns spricht – und von der tiefen Bedeutung.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeber: &#039;&#039;Thomas Heck    und Eva Lohmann-Heck&#039;&#039;, Dorneckstr. 60, 4143 Dornach / Schweiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: thomas.heck@posteo.ch / www.wtg-99.com Rundbrief An- und Abmeldungen auf der Internet-Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rundbriefarchiv:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.wtg-99.com/Rundbriefe-Archiv&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Virtual Goetheanum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://michaeliten.org/wiki/index.php?title=Die_soziale_Dreigliederung_als_Mittel_(L%C3%B6sung)_zur_Beendigung_und_Verhinderung_von_Kriegen/ru&amp;diff=233</id>
		<title>Die soziale Dreigliederung als Mittel (Lösung) zur Beendigung und Verhinderung von Kriegen/ru</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://michaeliten.org/wiki/index.php?title=Die_soziale_Dreigliederung_als_Mittel_(L%C3%B6sung)_zur_Beendigung_und_Verhinderung_von_Kriegen/ru&amp;diff=233"/>
		<updated>2026-07-15T16:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Virtual Goetheanum: /* Социальная трехчленность как средство остановки и предотвращения войн */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Languages|Die soziale Dreigliederung als Mittel (Lösung) zur Beendigung und Verhinderung von Kriegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Социальная трехчленность как средство остановки и предотвращения войн&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PipesofPEace.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Статья для Антропософского общества в Болгарии&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;(Опубл. в выпуске 93 Антропософских вестей, Рождество 2025г.)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Под редакцией&#039;&#039; &#039;&#039;Ольги Шишковой (Olga.A.Shishkova@gmail.com)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Подходя к вопросу &#039;&#039;&#039;социальной трехчленности&#039;&#039;&#039;, нужно преодолеть предрассудок, что социальная трехчленность — это сложнейшее дело. Да, это, конечно, сложнейшее дело, но тем не менее, это же самое дело должно быть доступно и для любого другого человека, даже незнакомого с антропософией. &#039;&#039;&#039;Оно должно быть доступно в своих простейших формах и по здравому смыслу абсолютно любому человеку, от олигарха до чуть ли не последнего бомжа.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Можно сказать, что  так может быть, когда мы сами это не понимаем, уже столько лет пытаясь взять эту вершину &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Как могут какие-то левые люди с улицы вообще что-то здесь понять? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Вот, может&#039;&#039;&#039;, в контексте войны как раз и любой человек может понять, потому что именно это является точкой входа&#039;&#039;&#039;, как мы неоднократно говорили.Это именно то, что и должно остановить войну. Ради этого происходит такая сильная встряска алхимической колбы. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
А именно, что такое, по сути, война? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Во время войны всегда есть враждующие армии, которые наступают друг на друга, но тем самым они завоевывают землю. Конечно, сейчас есть много разных видов так называемой гибридной войны. Информационная война, кибератаки, культурная война, война брендов.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но те виды войны могут быть более-менее в своих берегах. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но когда гремят пушки, льется кровь, то тогда уже на физическом плане какие-то армии наступают, и какие-то армии отступают. И не просто ведь они стремятся захватить армию, они захватывают землю, при этом истребляя армию.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Конечно же. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но явным признаком наступления &#039;&#039;&#039;является захват земли&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Нет такого, чтобы армия стояла на месте и просто кидала в другую армию гнилыми яблоками и никуда не наступала.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Вот это самое главное, самое острое переживание, которое нужно сейчас извлечь, что армии наступают и топчут землю противника&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;И тем самым они вступают в область величайшего заблуждения, величайшей иллюзии. Нужно глубоко-глубоко уяснить себе, что земля создана Богом изначально.  Более того, земля, земная поверхность ежесекундно, то есть каждый миг, создается высшими иерархиями. Земной рельеф&#039;&#039;&#039;, это настолько важно, что это даже попало в нашу любимую ГА-121, где, помимо прочего, помимо духов &#039;&#039;&#039;народов рассказывается и о том, как создается земной рельеф, земной ландшафт&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Он создается как равнодействующее двух родов сил, а именно &#039;&#039;&#039;Тронов&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;которые действуют из земных глубин, то есть снизу вверх.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И если бы они не уравновешивались действием других сил, а именно &#039;&#039;&#039;духов движения&#039;&#039;&#039;, которые действуют из высшей глубины в противоположном направлении, если бы не уравновешивались, то тогда не было бы земли у нас под ногами, а земля улетела бы в космос.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Земная почва имеется в виду, а не земля, как планета. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Земная почва&#039;&#039;&#039; у нас под ногами образуется благодаря тому, что каждый миг происходит динамическое уравновешивание центробежных и центростремительных сил. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Сил, идущих из центра Земли в космос и сил, идущих из космоса к центру Земли.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну правда, само по себе, это еще не равновесие, это динамическое равновесие. Если бы действовали бы только два этих рода сил, то тогда земля у нас под ногами бы шевелилась, где-то наступали бы одни, где-то наступали бы другие, на наших бы глазах вырастали горы или наоборот разверзлись бы впадины.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но тем не менее, мы имеем за редкими исключениями, когда разве что происходит землетрясение или извержение вулканов. То есть, когда какая-то тектоническая деятельность вырывается наружу, то тогда, конечно, земля под ногами ходуном ходит. Земля из-под ног уходит, говорит народная мудрость.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но обычно все-таки не уходит, потому что &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
действуют еще третьи духи&#039;&#039;&#039;, духи формы&#039;&#039;&#039;, которые скрепляют полученное равновесие своей печатью. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И все, земля тогда не шевелится.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Представим себе могущественные духи, низшими из которых являются &#039;&#039;&#039;духи формы,&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Элохимы, творцы земного эона ежесекундно творят землю, а кто-то возомнил, что он ее хозяин, и он может ей владеть.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;А другой возомнил, что нет, я буду владеть тем участком, потому что я сильнее, у меня армия больше. Я нападу и заберу эту землю.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Вот в этом вся идея войны&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И наоборот, если, или как только, вернее, воцарится базовая идея социальной трехчленности, что &#039;&#039;&#039;земля не может никому принадлежать, она каждый миг творится высшими силами, то война станет в принципе невозможной.&#039;&#039;&#039; Конечно, можно тут же возразить, а как она станет невозможной, если те, кто претендует захватывать землю, они игнорируют, они не видят, не знают никаких тронов, никаких духов движения, и духов формы тоже не знают.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Они видят уже готовый плод их деятельности. Говорят, чья это земля? Бога?Не вижу никакого Бога. Значит, будет моя. И все, начинает ей кто-то владеть, кто-то начинает у него забирать, что и было всегда, как мы уже показали, основанием для войны.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И теперь это основание может закончиться. Почему? Потому что...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну, конечно, можно возразить, те, кто не знакомы с антропософией, понятия не имеют в никаких духах, которые прямо сейчас, в этот миг, творят землю. Они их не видят, не знают и знать не хотят, а хотят сами владеть землей.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
То с какого перепуга они откажутся от владения землей, даже если они узнают, что есть такие духи? Кто им помешает и дальше владеть землей, как они и владеют сейчас? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но здесь нужно сказать, &#039;&#039;&#039;что они владеют землей по инерции&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Они владеют землей, как слуги Аримана&#039;&#039;&#039;, которому эти духи на определенный период доверили землю, как князю мира сего. До определенного момента, в общем-то, и сейчас, в какой-то ограниченной мере, если Ариман не переходит установленные ему границы, то он является правомерным князем мира сего, князем материи. &#039;&#039;&#039;Он могущественный дух, который поставлен наместником над материальным миром.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Естественно, как князь, как царь, он имеет своих подданных, через которыми он распоряжался материальным миром до сих пор. Ну и надеется распоряжаться, не просто распоряжаться, &#039;&#039;&#039;он злоумышленник, он превысил свои полномочия и хочет вообще отнять у духовного мира в перспективе то, над чем он поставлен лишь наместником&#039;&#039;&#039;. Однако его власть, как бы она ни была велика по сравнению с людьми, она все равно ничтожна по сравнению с такими возвышенными духами.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Он-то и сам не выше духов форм, а уж тем более, куда ему до духов движений, тем более до тронов. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Почему же троны терпят те безобразия&#039;&#039;&#039;, которые вытворяет Ариман, раздавая землю своим слугам? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Здесь мы должны понимать, что происходит примерно то же.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
А почему идет война? Людям от войны плохо, но духовный мир вынужден встряхивать эту алхимическую колбу, ломать весь имеющийся земной уклад для того, чтобы расчистить пространство и на земле, и в сознании людей для чего-то совершенно нового. Если людям и так неплохо живется, к чему они привыкли, они никогда в жизни в это новое не перейдут и останутся на уровне маленьких капризных, бессознательных детей. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну и, кстати, вопрос &#039;&#039;&#039;войны теснейшим образом связан с вопросом собственности&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Очевиднейшим образом войну могут развязать только сильные мира сего. Не могут простые люди развязать войну, но могут поножовщину устроить, допустим, в подъезде.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну, максимум там потасовку большую сделают стенка на стенку. Перестрелки устроят, как в 90-е. Ну, максимум это.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Но устроить перестрелку в масштабах страны, конфликта между странами, это могут только хозяева этих стран, которые владеют армиями и всеми остальными ресурсами. Никогда в жизни простые люди не то что не смогут устроить войну, не захотят войну. Для простых людей война это самое ужасное, что может быть.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Поэтому недавно мудро заметил кто-то из общественных деятелей, что война прекратилась бы в один день, если бы были созданы всего лишь два особых элитных батальона. Нет, не спецназа какого-то.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Один батальон Монако&#039;&#039;&#039;.  То есть если с Монако забрать всех деток олигархов украинских, которые тогда удрали.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну и второй противостоящий батальон из деток русских олигархов и политиков.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Война в ту же секунду была бы остановлена, чтобы эти мажоры не поубивали друг друга. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Только используя простых людей как пушечное мясо, война может начаться и продолжаться сколько угодно долго, пока это мясо не закончится. Отсюда мы должны совершенно четко уяснить, что эти &#039;&#039;&#039;два вопроса связаны между собой.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Вопрос войны и вопрос неправомерной собственности, которую присвоил Ариман&#039;&#039;&#039; и раздает своим слугам, которые имеют возможность воевать с одной стороны, а с другой стороны по космическим законам и должны быть в войне. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Они на самом деле всего лишь осуществляют космические законы. Это им только кажется, что они устраивают войны по собственному произволу. Но простые люди не понимают ни того, ни другого.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Простые люди, зомбированные средствами массовой информации, просто начинают ненавидеть другой народ и берут автоматы и готовы стрелять в кого попало. Но у тех олигархов, которые опять-таки, в свою очередь, по большому счету выполняют задания Духовного мира, хотя думают, что это они все организовали. А простые люди и этого не понимают.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
То есть их степень неведения и зомбированности вообще зашкаливает.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Вот с этим надо покончить. И с первой ступенью неведения, и со второй. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Люди должны осознать, во-первых, что не могут народы воевать между собой, эти войны устраивают олигархи,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;а во-вторых, что даже не олигархи устраивают войны&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Так что &#039;&#039;&#039;войны объективно неизбежны в силу необходимости развития сознания&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Если сознание, одним словом, если сознание не развивается культурно, то есть в свободе, через познание, то тогда оно развивается принудительно.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Тогда приходит великий учитель Война&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Вот так буквально назвал войну Рудольф Штайнер в ГА-174 (Карма несправедливости).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Что, конечно, стоило бы до дыр зачитывать, когда идет война. Чтобы хотя бы сейчас, хотя бы сто лет спустя изучить то, что было дано тогда во время войны.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну и что? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И при чем тут антропософское общество в Украине? Так вот, как раз, именно дело в том, что если бы подобные вопросы мы бы обсуждали не просто в Шамбале, что очень хорошо, слава богу, что мы до этого доросли. Это большое дело, что хоть в Шамбале это уже внимательно обсуждается. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но если бы оно вот так же, хотя бы на этом же уровне, а можно и куда побольше, но хотя бы на этом же уровне обсуждалось на физическом плане и циркулировало бы в сознании физических людей, то это дало бы основание истинным хозяевам Земли в духовном мире отозвать у Аримана лицензию на владение Землей. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Физически бы это означало, что &#039;&#039;&#039;они бы сами, то есть небесные хозяева, распоряжались бы Землей через своих человеческих представителей. &#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Они бы сказали Ариману, хватит, ты уже достаточно наделал делов, но зато благодаря тому, что ты наделал всем этим войнам, кризисам, катаклизмам, благодаря этому люди пробудились и теперь мы сможем их сделать наместниками, своими наместниками на Земле, а не тебя, а ты &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
пойди, постой в сторонке и &#039;&#039;&#039;занимайся тем, чем ты должен заниматься, а именно творением материальных форм, а не распределением собственности среди людей&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Вот этим ты точно не должен заниматься. Сказали бы они Ариману и отстранили бы его.  Ну и разумеется, те люди, которые в состоянии развить подобное сознание, подобное мышление, тем самым на Земле обязательно, не только в Шамбале, находились бы в глубинной связи с этими духами, и тогда эти могущественные боги построили бы механизмы, каким образом эта собственность стала бы отходить от олигархов, и политиков, и государства в целом, как владельца Земли, именно к тому, что мы называем духовное сообщество. Это бы стало происходить.То есть когда до этого бы стало доходить дело, когда бы на Земле возникло бы духовное сообщество, поначалу вот эти люди, которые именно в рамках существующего антропософского общества на Земле, не в Шамбале, могли бы прорабатывать эти вопросы. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Это само по себе изменило бы обстоятельства.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Скажем, почему-то олигархи получили бы инспирацию через своих ангелов, что надо заниматься благотворительностью.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Создавались бы антропосовские банки, различные фонды, земельные фонды, и туда бы постепенно это начало передаваться. То есть по мере того, как созревало бы сознание духовного сообщества, способного этим распоряжаться, потому что &#039;&#039;&#039;нужно же уметь распоряжаться&#039;&#039;&#039;, не просто сказать, что собственность должна быть у нас, а &#039;&#039;&#039;нужно дорасти до того, чтобы мочь распоряжаться&#039;&#039;&#039;, по мере этого дорастания и происходила бы передача. В этом нет никакого сомнения.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Могущественные духи нашли бы, как это сделать, было бы кому передаваться. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Этой передачи нет не потому, что могущественные боги не могут справиться с Ариманом&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;и тем более с олигархами, а потому что просто некому передавать&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Получается, к сожалению, к глубочайшему трагическому сожалению, что Ариман и его слуги-олигархи на сей момент лучшие пользователи. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Все остальные еще хуже бы воспользовались, даже чем Ариман с олигархами. Поэтому нужно как можно скорее становиться, то есть не пользоваться, а в данном случае &#039;&#039;&#039;нужно становиться преемниками, держателями земельных владений&#039;&#039;&#039;. Ну &#039;&#039;&#039;и потом это же и касается средств производства.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
То есть какой-то олигарх мог бы сказать, ну ладно, очевидно, земля не моя, я ее передаю, но дом, который я на ней построил. Можешь себе представить, какую домину отгрохал олигарх для себя. Но дом-то мой точно, потому что я его построил. Я землю не создаю, но дом я точно создал. Ну тогда бы ему было внушено и дальше, что это только кажется, что он его создал. Но на самом деле он и дом тоже не создавал.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Все, из чего дом создан, и весь тот труд, который приложен, чтобы все исходные материалы сложились в дом, это тоже чисто духовный процесс&#039;&#039;&#039;, который лишь в иллюзии кажется, что делают люди. Одним словом, &#039;&#039;&#039;не только земля, но вообще все крупные материальные ценности, средства производства стали бы само собой отходить духовному сообществу&#039;&#039;&#039; по мере того, как оно бы дорастало, что могло бы находить лучших пользователей и передавать им. Вот таким образом антропософское общество на земле, на физическом плане становится основанием для духовного сообщества, которое будет представителем этих богов, творцов земли, хозяев земли, соответственно, на землю.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но вспомним, вопрос был не про духовное сообщество, вопрос был про социальную трехчленность. А она тут каким боком очень даже плотно примыкает социальная трехчленность к тому, что сейчас обсуждалось. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Дело в том, что &#039;&#039;&#039;духовное сообщество будет находить лучших пользователей&#039;&#039;&#039;, которые не только самым лучшим образом будут обращаться со средствами производства, но и строить хозяйственную жизнь на принципах братства, а не ходить по головам, по трупам других. То есть они будут работать максимально эффективно не за счет того, чтобы уничтожать конкурентов, а за счет того, что, с одной стороны, они будут максимально рачительны, конечно же, но, с другой стороны, они будут стремиться максимально распространить свой продукт, который будут стараться делать самым лучшим. В этом смысле конкуренция остается, что лучшее должно побеждать, лучшее не должно смешиваться с кучей. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Нужно стремиться, чтобы оно было лучше. И именно потому, что оно лучше, оно и будет наиболее притягательно. Но это вовсе не рыночная экономика. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
То, что является лучшим, решают не они, потому что, если олигарх решает, что лучше, тогда он делает Кока-Колу и внушает всем, что она лучше. Хотя это чистый яд. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И многое такое.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Особенно, что касается медикаментов. Поэтому это лучшее решается... Что является лучшим, решается в коммуникации с теми, для кого оно делается, а не самим производителем. Для того, чтобы создать такую коммуникацию, потому что это два полюса, которые обычно не соприкасаются. Обычно есть олигархи, которые сами решают, что лучше.  И потом, нахлобучив это на голову растерянного потребителя, который сам не знает, что хочет, ему можно &amp;quot;втюхивать&amp;quot; все, что угодно. &#039;&#039;&#039;Но совсем не для этого духовное сообщество будет кому-то вручать средства производства, чтобы он делал то, что делается сейчас. Но будет вручаться совсем для другого&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Чтобы понятие лучшего товара рождалось в коммуникации с пробужденным потребителем&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Для его пробуждения и должна быть создана промежуточная прослойка, которая сегодня условно называется торговцами&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
То есть их можно и дальше назвать торговцами, но это не торговцы в современном смысле этого слова.Это прежде всего коммуникаторы. Или то, что мы еще в других контекстах называли золотые посредники. Золотые, потому что они стоят в золотой христовой середине между этими двумя полярностями, которые сами по себе ариманизируются и люциферизируются. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Если находящийся в середине Христос не погашает их противоположности правильным образом и не приводит в гармонию через творящую коммуникацию, которую он прежде всего организовывает, наряду с услугами посредничества. Таким образом мы имеем хозяйственную жизнь, которая автономна и самодостаточна. Она не нуждается в регулировании государства.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
В ней не возникает произвола финансовой олигархии. Ну и, с другой стороны, над ней не царит и стихия рынка. И, допустим, и примитивные взгляды потребителей тоже не навязываются производителям.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Можно сказать, что в ней спрос не довлеет над предложением, и предложение не довлеет над спросом. А благодаря творящей коммуникации рождается наилучший спрос и автоматически зеркально наилучшее предложение. Не по отдельности, а вместе.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;В творящей коммуникации и наилучший спрос, и наилучшее предложение рождаются вместе&#039;&#039;&#039;. Как видим, это и не государственная собственность на средства производства, и в то же время и не частная собственность, потому что собственность принадлежит духовному сообществу. Это, опять-таки, золотая середина между двумя крайностями, которые осуществляются либо в социализме, где государственная собственность, либо в капитализме, где частная собственность.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И то, и другое, как мы видим, упадочно. И таким образом здесь реализуется принцип братства. Потому что только не из конкуренции, а именно из желания наилучшим образом удовлетворить спрос вырастает желание производства.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ну и, с другой стороны, потребители&#039;&#039;&#039; и не хотят выжать цены, не хотят, чтобы все было совсем дешевое, чтобы производство загибалось. Они ценят и любят производителя. Они являются тонкими ценителями того, что он делает.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И хотят, и могут достойно его вознаграждать. Могут, потому что ведь сами они где-то работают в таком же хорошем производстве и имеют достаточно денег. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Благодарим священников Храма Перевода и духовную субстанцию этого храма особо направляем на защиту Ромы, который работает в таких условиях, где братство в хозяйственной жизни от него не культивируется, хотя должно было бы. Но там царят хищники, которые роют под него и стараются захватить. Пусть на примере Ромы мы увидим, как духовные силы могут входить в ситуацию в хозяйственной жизни и останавливать хищников, делать хищников бессильными и защищать тех людей, которые хотят жить по принципам братства, не оставлять их без защиты. То, о чем мы сейчас говорим, пусть войдет прямо в ситуацию Рома. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Так, а мы продолжим.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Итак, мы видим, что в хозяйственной сфере царит принцип братства, который не нужно путать с двумя родственными ему принципами, которые родственные, но, тем не менее, совсем другие.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
В хозяйственной сфере не должно быть равенства, что, допустим, в коммунарском движении в раннем Советском Союзе выражалось в так называемой уравниловке. Неважно, кто как работает, распределили поровну. Мы же братья, значит, все поровну.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но примитивизм сразу убьет хозяйственную жизнь. В ней должны сохраняться здоровые различия. У людей объективно разные потребности.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
У кого-то большая семья, кто-то гораздо меньше нуждается, кто-то хочет работать гораздо больше, кто-то хочет работать меньше. Поэтому здесь уравниловка совершенно неуместна. Она убийственна и разрушительна, как мы знаем из опыта истории.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну и также тот факт, что &#039;&#039;&#039;хозяйственная жизнь должна быть свободной от государства&#039;&#039;&#039;. Но это не значит, что там должна царить свобода. Это не свободная экономика, которая называется либеральной экономикой.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Либеральная экономика&#039;&#039;&#039; как раз и создает рыночную стихию. Потому что все свободны. Свободны производить, что хотят, и потреблять, что хотят.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Вроде бы это же прекрасно. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Но рынок, хозяйственная жизнь – это не та область, где должна царить стихия&#039;&#039;&#039;. Потому что это приведет к огромному расточительству, неизбежно тогда возникает конкуренция, и огромные затраты происходящие именно из самой конкуренции. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Конкуренция – это очень дорогое дело&#039;&#039;&#039;. Поэтому и либеральная экономика, как бы она ни была прекрасна, допустим, по сравнению с тоталитарным государством, где все находится под контролем государственных структур, тем не менее и это разрушительно. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Поэтому &#039;&#039;&#039;ассоциативная экономика&#039;&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;это единственная форма, которая имеет путь в будущее&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Все остальное упадочно и будет вести к кризисам и войнам. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Свободе не место в экономике&#039;&#039;&#039;, а место именно в духовной жизни, с которой как раз все началось. Потому что мы вспомним, что &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ассоциативная экономика начинается с того, что возникает духовное сообщество.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И, прежде всего, в лице антропософского общества, которое в состоянии понимать эти идеи и стать зародышем будущего духовного сообщества. &#039;&#039;&#039;Это, конечно, совсем не одно и то же антропосовское общество и духовное сообщество&#039;&#039;&#039;. Мы уже хорошо знаем, что &#039;&#039;&#039;духовное сообщество&#039;&#039;&#039; – &#039;&#039;&#039;это&#039;&#039;&#039; не просто какое-то отдельное сообщество, это, в принципе, &#039;&#039;&#039;третий член социального организма.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Конечно, здесь тоже нету уравниловки, естественно. Есть совершенно выдающиеся, спиритуально одаренные люди. Есть полные бездари, посредственности. Ни в коем случае оно не уравнивается. Более того, даже принцип братства здесь не должен применяться, потому что он неизбежно будет уравнивать. Если один студент не выучил, не подготовился к экзамену, и его друг из чувства солидарности скажет, я тоже не пойду на экзамен, то это будет абсурд.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Братство какое бы ни было…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Вот мы снова сталкиваемся с парадоксом.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Братство какое бы ни было прекрасное, тем не менее оно не применимо в духовной жизни&#039;&#039;&#039;. Оно приведет к ее разрушению, точно так же, как и равенство.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Если гениальный писатель будет сопоставляться с полной бездарью, и то и другое будет цениться одинаково, то это разрушит духовную жизнь, как и разрушит экономику. Поэтому только свобода. &#039;&#039;&#039;И единственная свобода – это руководящий принцип в духовной жизни.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Только здесь могут сравниваться таланты и способности людей и иметь здоровую конкуренцию между собой. Во всех остальных случаях конкуренция, которая и выражает собой свободу, не должна иметь места. Она, наоборот, будет там разрушительна.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Только в духовной жизни она созидательна&#039;&#039;&#039;. Но бедное равенство, которое и там разрушительное, и в экономике разрушительное, и в духовной жизни разрушительное, где же оно? Равенство – это что же хорошо?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Когда мы говорим, что перед Богом все равны. Мы же понимаем, что это хорошо, что Бог справедлив. Бог кому-то может дать больше, кому-то меньше.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Кого-то делает богатым, кого-то бедным. Кого-то гениальным, кого-то бездарным. Кого-то очень умным, кого-то страшно глупым.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И тем не менее &#039;&#039;&#039;в моральной оценке перед Богом все равны&#039;&#039;&#039;. Вот в определенном смысле перед законом все равны. Или в принятии решений, которые касаются общих вопросов развития, скажем, страны.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Любой совершеннолетний человек должен иметь одинаковое со всеми право суждения. Право на суждение и принятие решений. Никому нельзя сказать, что ты из низшего сословия, поэтому ты не можешь это решать. Ты дурачок. Куда тебе со свиным рылом, да в калашный ряд.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Таким образом мы можем увидеть, &#039;&#039;&#039;что между этими двумя, тоже самими по себе полярными сферами социального организма&#039;&#039;&#039;, духовной и хозяйственной, должна быть срединная прослойка. Точно так же, как между мышлением и волей, должно быть чувство, между головной деятельностью и деятельностью обмена веществ, должна быть ритмическая система, которая ритмически гармонизирует то и другое. Иначе бы каждая сама по себе умерла.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Так и здесь.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Каждая область сама по себе бы умерла, если бы не было бы &#039;&#039;&#039;ритмической системы, которая есть истинное право.&#039;&#039;&#039; Не то, что сегодня называется правом.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Мы видим, что все современные названия не работают. Духовная жизнь совсем другая должна быть. Вы сможете себе представить, мы под духовной жизнью понимаем кого?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Каких-то ботаников, которые далеки от реальности. А тут наоборот, именно духовная жизнь владеет тем, что сегодня владеют олигархи. Но в какую голову это укладывается?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ни в какую. Хозяйственная жизнь вообще неимоверно другая. Насколько ассоциативная экономика отличается от всего, что мы можем себе представить.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ну и также &#039;&#039;&#039;правовая жизнь,&#039;&#039;&#039; мы должны понимать, говоря это слово, это совсем другое, чем является современная правовая жизнь, которая уже устарела на целую культурную эпоху. Потому что она продолжает воспроизводить всё то же римское право, уместное в эпоху души рассудочной, уместное, необходимое и сыгравшее свою выдающуюся роль тогда. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но в эпоху души сознательной право опять должно быть совершенно другое. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Вот оно должно обеспечить в трёхчленном социальном организме&#039;&#039;&#039; возможность каждому человеку, если он вменяемый, конечно, есть, конечно, люди невменяемые, во-первых, до определённого возраста человек ещё не имеет возможности вменяемого осуждения, или же болезнь умственная, психическая тоже лишает его такой возможности, или старческий маразм. Но большинство человек всё-таки, население всё-таки более-менее вменяемое, и эти условия должны создать возможность невероятного, &#039;&#039;&#039;чтобы каждый действительно имел право голоса&#039;&#039;&#039;. Не то идиотское право голоса, которое есть сейчас в представительской демократии, когда у людей просто забирается голос, и какие-то мафии только в момент выборов подкупив избирателей, а потом сами же царят и обирают эти массы до нитки, чтобы потом на следующих выборах снова купить себе их голоса.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Должна быть обеспечена реальная полная демократия, полная воля изъявления каждого человека. Это, конечно, вообще невозможно себе представить. Это несопоставимо ни с какой римской, римским правом.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
И тем не менее это насущное необходимость. Если этого не будет, этого третьего члена социального организма, то на самом деле второго, срединного между первым и третьим, то и два других не смогут работать, даже если бы и сами по себе были хороши. И это реализуется.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
То есть нет заранее данного рецепта. Делай так и делай так, и построишь правовую систему. &#039;&#039;&#039;Это будет строиться в ходе того, как общий идеальный образ, культивируемый антропософским обществом, как зародышем духовного сообщества, будет проработан настолько, что он из антропософского общества начнет струиться в массы.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Он начнет обсуждаться. И тогда т&#039;&#039;&#039;о, что находится в духовном мире как прообраз трехчленного социального организма,&#039;&#039;&#039; начнет приближаться к сознанию людей. Люди начнут массово получать инспирации, как именно это сделать.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Поэтому не должно быть возражения, что это все утопия, это невозможно, это недостижимо. Никто на это не пойдет. Никто на это не сможет.  Народ тупой, как стадо баранов. Он такие высокие материи не воспримет. Олигархи наоборот.  Они это все, конечно, поймут, но им это очень не понравится. Они не собираются терять свои богатства. Они этого не допустят.  Это все пустые слова. Потому что если бы был только материальный мир, тогда, конечно, так и было бы. Если бы князь мира сего был бы вечен и незыблем, тогда, конечно, так и есть.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но время князь мира сего на самом деле закончено. &#039;&#039;&#039;Пришло время Шамбалы пришло время Царства Небесного&#039;&#039;&#039;. Поэтому то, что не было возможно до сих пор, оно не просто возможно, оно должно вступать в свои права как можно скорее.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Иначе сотрясение алхимической колбы будет все сильнее и сильнее. &#039;&#039;&#039;Нужно только открыть канал. Нужно только дать возможность высшим иерархиям инспирировать людей.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Для этого те люди, которые к этому призваны, они образуют антропософское общество, должны это интенсивно обсуждать. Благо, что духовная наука дает достаточно материала, который может изучаться, обсуждаться и медитативно переживаться. Так что тем самым создается портал на физическом плане, через который эти духовные прообразы будут транслироваться дальше за пределы антропософского общества.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Но если само антропософское общество не понимает значения этого, если антропософы ленятся это делать, ну что, тогда придет великий учитель, о котором уже говорил. Кризисы и социальные катаклизмы будут идти по нарастающей. Они сами собой не улягутся, они будут становиться все хуже и страшнее. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Поэтому антропософское общество – колоссальнейшая спасительная задача. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ариман, правда, сделал все возможное и невозможное, чтобы стереть это в сознание, чтобы антропософы забыли про свою задачу и просто беспорядочно толклись, действительно, как стадо баранов. Антропософское общество не запрещено совсем, но созданы такие условия, что они просто толкутся в нем, как на толчке, и абсолютно не могут вспомнить, зачем они здесь. Благодаря огромному труду, совершенному до сих пор, подвигу Геракла, без всякого преувеличения, настоящему подвигу Геракла, сейчас есть возможность создать общество, в котором бы с самого начала было понятно, зачем мы здесь. Ну и получается, что вопрос трехчленности социального организма именно на Восточной Европе является ключевой. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
В других местах не совсем так. В Центральной Европе сама духовная наука, как таковая, является ключевой. Социальное переустройство уже вытекало бы из нее, но и то не сама по себе, а лишь вернувшись с Востока.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Если дать на Востоке возгореться, то что на Западе себя формирует!&#039;&#039;&#039; Вот так мы можем понять эту строчку из медитации «Камня и основы», которая выражает, можно сказать, квинтэссенцию той химической свадьбы, которая у нас сейчас происходит. Но это уже совсем другой вопрос.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Virtual Goetheanum</name></author>
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