Verbindung der letzten Ansprache von Rudolf Steiner mit der Weihnachtstagung: 9 Monate und die Eröffnung der Zweiten Klasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Aber selbst dann, als in der letzten Ansprache ein solcher Aufruf offen ausgesprochen wurde, reagierte niemand darauf. Deshalb war es auch nicht möglich, ihre Fortsetzung auszusprechen, in der die bedeutendsten Geheimnisse enthüllt worden wären, auf die im ersten Teil der letzten Ansprache nur hingedeutet wird. Denn wenn jemand reagiert hätte, dann wäre Rudolf Steiner nicht von der unerträglichen Last des allgemeinen Karma der Anthroposophischen Gesellschaft erdrückt worden. Im Gegenteil, wenn jemand reagiert hätte, hätte das bedeutet, dass sich Michaeliten gefunden hätten, die ihre Schulter unter diese karmische Last stellen, und dann hätte Rudolf Steiner weiter handeln können. Und dann hätte er den zweiten Teil dieser Ansprache gehalten – die dann keineswegs die letzte gewesen wäre. Es wäre nicht die letzte Ansprache genannt worden. So wurde sie tatsächlich die letzte. Er hätte die Möglichkeit gehabt, seine Tätigkeit als Leiter der Anthroposophischen Gesellschaft fortzusetzen und mit der Ausformung - aus der geistigen Welt - von der zweiten Klasse und später auch der dritten Klasse ein Anfang zu machen.
Aber selbst dann, als in der letzten Ansprache ein solcher Aufruf offen ausgesprochen wurde, reagierte niemand darauf. Deshalb war es auch nicht möglich, ihre Fortsetzung auszusprechen, in der die bedeutendsten Geheimnisse enthüllt worden wären, auf die im ersten Teil der letzten Ansprache nur hingedeutet wird. Denn wenn jemand reagiert hätte, dann wäre Rudolf Steiner nicht von der unerträglichen Last des allgemeinen Karma der Anthroposophischen Gesellschaft erdrückt worden. Im Gegenteil, wenn jemand reagiert hätte, hätte das bedeutet, dass sich Michaeliten gefunden hätten, die ihre Schulter unter diese karmische Last stellen, und dann hätte Rudolf Steiner weiter handeln können. Und dann hätte er den zweiten Teil dieser Ansprache gehalten – die dann keineswegs die letzte gewesen wäre. Es wäre nicht die letzte Ansprache genannt worden. So wurde sie tatsächlich die letzte. Er hätte die Möglichkeit gehabt, seine Tätigkeit als Leiter der Anthroposophischen Gesellschaft fortzusetzen und mit der Ausformung - aus der geistigen Welt - von der zweiten Klasse und später auch der dritten Klasse ein Anfang zu machen.
[[Kategorie:4х12 Michaeliten]]

Version vom 8. Juli 2026, 18:08 Uhr

Text Nr. 2

Transkription der Audioaufnahme vom 27.09.2024

Ausgabe vom 24.10.2024

Aus privaten Gesprächen mit Rudolf Steiner ist bekannt, dass im September die zweite Klasse eröffnet werden sollte. Und es ist sehr naheliegend, dass damit der Grundstein für den Kreis 4x12 gelegt worden wäre. In diesem Sinne wäre der ideale Verlauf der Ereignisse: 9 Monate nach der Weihnachtstagung – im September 1924 – sollte vielleicht gerade zu Michaelis 1924 die Eröffnung der zweiten Klasse und damit die Gründung dieses Kreises von 48 stattfinden. Aber das wurde aus verständlichen Gründen nicht getan: weil der Impuls der Weihnachtstagung zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend verloren gegangen war. Und weil auch die erste Klasse nicht so aufgenommen wurde, wie es hätte sein sollen, konnte Rudolf Steiner nicht mehr öffentlich auftreten, da er die riesige Last der unerwachten Anthroposophen trug.

Warum kann jetzt – hundert Jahre später – dennoch die Frage nach der Gründung des Kreises 48 gestellt werden? – Die zweite Klasse wurde im Kreis 12 schon vor langer Zeit eröffnet. Und die dritte Klasse ist auch schon lange eröffnet und entwickelt sich weiter. Deshalb können wir jetzt in diesen besonderen kosmischen Zyklus von neun Monaten eintreten (offenbar nicht zufällig sind auch neun Monate mit der Reifung des menschlichen Wesens in seiner vorgeburtlichen Entwicklung verbunden).

Was vor hundert Jahren als Grundstein auf der Weihnachtstagung gelegt wurde, wurde zum Keim für etwas sehr Bedeutendes; es fand eine heilige Empfängnis statt, und gerade zu Michaelis sollte seine Geburt stattfinden. Geburt von was? – Genau dieses Kreises 48 oder, was dasselbe ist, der zweiten und dritten Klasse der Freien Hochschule für Geisteswissenschaften.

Welchen Impuls greifen wir jetzt auf? Einen Impuls, der im kosmischen Rhythmus dieser neun Monate des Wartens geboren wird, eigentlich von wem? Wer sollte geboren werden? Wie kann man den Kreis 48 oder die zweite-dritte Klasse verstehen? – Nicht anders als die Geburt des Neuen Adam! Denn genau das wären die Mitglieder des Kreises 48 – Vertreter der Menschheit der Zukunft, da in Zukunft die gesamte Menschheit so werden würde, wie die ersten 48 Michaeliten werden sollten. Das ist, was zu Michaelis 1924 geboren werden sollte.

Und wenn alles nach Plan gelaufen wäre, wäre dies nicht die letzte Ansprache gewesen. Es wäre nicht unter solchen tragischen Umständen geschehen, dass Rudolf Steiner mit letzter Kraft, buchstäblich keuchend, buchstäblich fallend, das Bewusstsein verlierend, die letzte Ansprache hielt. Dann wäre die letzte Ansprache nicht die letzte gewesen und wäre nicht unvollendet geblieben.

Aber selbst dann, als in der letzten Ansprache ein solcher Aufruf offen ausgesprochen wurde, reagierte niemand darauf. Deshalb war es auch nicht möglich, ihre Fortsetzung auszusprechen, in der die bedeutendsten Geheimnisse enthüllt worden wären, auf die im ersten Teil der letzten Ansprache nur hingedeutet wird. Denn wenn jemand reagiert hätte, dann wäre Rudolf Steiner nicht von der unerträglichen Last des allgemeinen Karma der Anthroposophischen Gesellschaft erdrückt worden. Im Gegenteil, wenn jemand reagiert hätte, hätte das bedeutet, dass sich Michaeliten gefunden hätten, die ihre Schulter unter diese karmische Last stellen, und dann hätte Rudolf Steiner weiter handeln können. Und dann hätte er den zweiten Teil dieser Ansprache gehalten – die dann keineswegs die letzte gewesen wäre. Es wäre nicht die letzte Ansprache genannt worden. So wurde sie tatsächlich die letzte. Er hätte die Möglichkeit gehabt, seine Tätigkeit als Leiter der Anthroposophischen Gesellschaft fortzusetzen und mit der Ausformung - aus der geistigen Welt - von der zweiten Klasse und später auch der dritten Klasse ein Anfang zu machen.